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„Stellen Sie sich vor, ein Mensch sitzt auf sei-
nem stillen Örtchen und liest dabei Zeitung. Sie haben nur dann einen guten Text geschrieben, wenn Sie erreichen, dass dieser Mensch noch fünf Minuten länger Sitzung hält, um Ihren Artikel bis zu Ende zu lesen.“ Dies sagte mein Ausbilder im Volontariat. Ich fand, er hatte Recht, und ich beherzige es.

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Es gibt keine langweiligen Menschen, keine langweiligen Projekte und keine langweiligen Unternehmen. Niemand hat nichts zu sagen. Überall ist das Potenzial da, andere zu faszi-
nieren – und damit Kunden zu erreichen, Investoren zu überzeugen oder neue Geschäfts-
partner anzusprechen.
Dafür muss die authentische „Geschichte“ lebendig erzählt werden. Fakten erhalten mehr und dauerhafter Aufmerksamkeit, wenn sie einen emotionalen Anker finden. Erst recht
dann, wenn es um komplexe Finanzthemen, technologische Innovationen, solides Hand-
werk, wissenschaftliche Studien oder andere Dinge geht, die auf den ersten Blick für das Publikum sperrig erscheinen.
Genau dies sehe ich als meine Aufgabe an: Zuhören, nachfragen, begreifen und eine gute „Dolmetscherin“ zwischen der Welt der Wirt-
schaft und der Welt der Leser sein.
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Meine Maxime lautet:
Niemals über etwas schreiben, das ich selbst nicht gesehen oder nicht verstanden habe, kein stumpfes Abschreiben von anderen.
Texte müssen ein Original sein – genau wie das Thema, um das es geht.
PHILOSOPHIE
Und noch etwas:
Böse Überraschungen braucht kein Mensch.
Daher lege ich Wert auf Kostentransparenz und zuverlässige Einhaltung von Zeitplänen – sowohl
bei großen wie bei kleinen Aufgaben. |
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